Progressive Overload – das Fundament moderner Leistungsentwicklung
Progressive Überlastung ist eines der Grundprinzipien im Kraft- und Leistungstraining. Es beschreibt die systematische Steigerung eines Trainingsreizes, um den Körper zu kontinuierlicher Anpassung zu zwingen. Der menschliche Organismus ist darauf ausgelegt, möglichst effizient zu arbeiten. Sobald eine Belastung als bekannt und bewältigbar eingestuft wird, sieht der Körper keinen Anlass mehr, zusätzliche Kraft, Muskelmasse oder Leistungsfähigkeit aufzubauen. Genau an diesem Punkt beginnt Stagnation.
Ohne Progressive Overload bleibt das Training reiner Erhalt. Das gilt unabhängig davon, ob das Ziel Muskelaufbau, Kraftsteigerung oder allgemeine Leistungsentwicklung ist. Fortschritt entsteht nur dann, wenn der Trainingsreiz im Laufe der Zeit bewusst erhöht wird. Dabei geht es nicht um extremes Training oder permanente Grenzbelastung, sondern um kontrollierte, geplante Steigerung.
Bei prfrm steht Progressive Overload für nachhaltige Performance. Statt kurzfristiger Höchstleistungen liegt der Fokus auf langfristiger Entwicklung. Sportlerinnen und Athleten sollen nicht nur stärker werden, sondern ihre Leistungsfähigkeit über Jahre hinweg stabil steigern können. Progressive Overload wird daher als strategischer Prozess verstanden, der Training, Regeneration und Lebensstil miteinander verbindet. Wer dieses Prinzip verinnerlicht, schafft die Grundlage für messbaren, reproduzierbaren Fortschritt.
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